EIN JAHR VIJAYAWADA

Meine lieben Leser, danke dass ihr hier seid und Euch meinen Blog durchlest. Eine kleine Erklärung vorab damit Ihr versteht, wer was wie wo hier macht. Denn das hatte mich am Anfang auch sehr verwirrt :)

Also, ich bin Tabea und ich mache ein Volontariat mit einer österreichischen Organisation, die sich VOLONTARIAT bewegt nennt. Diese Organisation ist eine Initiative/ aus einem Gedanken von zwei weitere Institutionen entstanden: Einmal Jugend eine Welt und den Salesianern Don Boscos. Somit ist die österreichische Seite abgehakt.

Meine Organisation VOLONTARIAT bewegt (VoloB) hat mich jetzt in ein Projekt in Indien geschickt. VoloB sendet aber Volontäre in die ganze Welt aus. Dieses Projekt in Indien (Navajeevan Bala Bhavan) ist nun der Projekt Partner von VoloB. Dieser Projekt Partner besteht autonom von VoloB und kann ohne Volontäre auch funktionieren. Wir kommen dort nur zur Unterstützung hin.

In meinem Projekt gibt es aber nochmal Unterteilungen in Außenprojekte und Innenprojekte. Der Unterschied: Außenprojekte sind außerhalb der Stadt und bilden einen Ort für die Kinder, wo sie leben, lernen und sind. Innenprojekte sind solche, die nur für einige Stunden von den Kindern/ Jugendlichen/ Erwachsenen besucht werden.

Und ich war in der ersten Hälfte meines Jahres in einem Außenprojekt eingeteilt. Jetzt bin ich in einem Innenprojekt. Also in einem Projekt in der Stadt. Das werde ich aber noch genauer erläutern.

Das einmal als Erklärung der Struktur von meinem Einsatz.

Dieser Blogeintrag soll Euch einen Einblick in meinen alltäglichen Ablauf geben. Was ich so mache, wann das so stattfindet und wie ich das so finde 😊

Ein Freitag wie jeder andere. Aufstehen, essen, arbeiten, essen, relaxen, arbeiten. Und wie normalerweise, bin ich eine Person, die nach getaner Arbeitswoche sich einfach entspannt ins Bett legen will und sich Filme anschaut. Aber irgendwie wurde nichts aus meinem Plan. Zum Glück. Denn ein tolles Erlebnis erwartete mich an diesem Abend.

Ich bin ja jetzt schon ein kleines Weilchen da und über die Zeit habe ich einige interessante Eindrücke über die indische Kultur sammeln können. Ich möchte hier ein paar faszinierende und spannende Eindrücke geben.

Long Time no See. I apologize. Wieder einmal habe ich festgestellt, dass das Leben in Indien aufregend, wechselhaft und definitiv nicht beständig ist, was es für mich wieder einmal sehr schwer gemacht hat, einen Blogeintrag zu schreiben. Aber ein kurzer Umriss der letzten paar Wochen:

Auch wenn diese Aussage vielleicht nicht für alle Volontäre und Volontärinnen auf der Welt gilt, für uns in Indien ist sie jedoch zutreffend. Ich "feiere" heute mein dreimonatiges mit Indien und rückblickend betrachtet, muss ich sagen, dass Indien kein Land der Routine ist. Entweder sind Feiertage, wovon Indien definitiv nicht zu wenige hat, oder...

Ein Nachtrag zu meinem Geburtstag. Wie im vorletzten Blog angekündigt, werde ich diesen Eintrag meinem Geburtstag widmen, beziehungsweise den beiden Geburtstagen, die ich in Indien hatte.

Einen schönen nachträglichen Maifeiertag an euch alle. Auch in Indien haben wir ihn gefeiert: Indem wir frei gemacht haben :) Aber ich möchte diesen Blogeintrag nicht dazu nutzen und euch berichten, wie ich meinen freien Tag verbracht habe, sondern möchte euch erzählen, was für mich am Anfang anders/ schwer/ komisch gewesen ist und jetzt fast zum...

Nach unserem wunderbaren Weekendtrip und Volontärsmeeting in Vizag und Araku, haben Lilli und ich uns entschieden, dass wir acht Tage in Folge in unserem Projekt bleiben um unsere Urlaubstage aufzuarbeiten (beziehungsweise war es meine Idee und ich konnte Lilli erfolgreich überreden). Warum so lange bleiben (neben dem Aufarbeiten der Urlaubstage)?...

Endlich wieder daheim. Ein wenig erschöpft aber das vergangene Wochenende war echt der Hammer. Es war mein erster Weekend-Trip außerhalb von Vijayawada und mein erstes Volo-Meeting mit den anderen Volontären aus Hyderabad und mit meinen Mitvolos aus der Flat. Schlafmangel, Menschenüberfluß und viele neue Eindrücke standen täglich an der...

Ich bin jetzt schon einen Monat in Indien und ich muss sagen, dass die Zeit ziemlich schnell vergangen ist. Es ist komisch zu wissen, dass ich jetzt schon einen Monat da bin, weil ich das Gefühl habe, dass ich noch nicht wirklich viel gemacht oder erreicht habe. Es kommt mir vor, als ob ich nur zuhause gesessen wäre und gechillt...