Frequently Asked Questions

Wie habe ich mich auf meinen Einsatz vorbereitet?

Ich wurde von VOLONTARIAT bewegt sechs Monate lang auf meinen Einsatz gut vorbereitet. An drei Vorbereitungswochenenden und in einer Intensivwoche habe ich ausführliche Informationen über meine Arbeit in meinem Einsatzland Indien erhalten. Ich konnte mich mit ehemaligen VolontärInnen austauschen und habe Informationen über Indien und deren Lebensweise erhalten. Durch diese intensive Vorbereitung habe ich eine sehr genaue Vorstellung erhalten, was meine Aufgaben sein werden und welche Herausforderungen auf mich zukommen werden.

Hierzu habe ich einen extra Blog erstellt, der meine Erfahrungen der Vorbereitungszeit genau darstellt.

Was kostet ein Volontariat?

Ein Einsatz verursacht Kosten, die VOLONTARIAT bewegt als gemeinnütziger Verein nicht zur Gänze decken kann. Daher hat VOLONTARIAT bewegt ein Ko-Finanzierungsmodell entwickelt: Die Teilnehmenden haben einen Finanzierungsbeitrag zu leisten, der die Vorbereitungsseminare, Reisekosten, Versicherung, Unterkunft und Verpflegung vor Ort und Begleitkosten deckt. VOLONTARIAT bewegt unterstützt die Teilnehmenden in der Folge, Fundraising-Aktionen in deren unmittelbaren persönlichen Umfeld durchzuführen. Mit diesen Geldern kann der Finanzierungsbeitrag teilweise oder zur Gänze zurückerstattet werden. Dieses System stellt auch sicher, dass die Einsätze für alle zu einem einheitlichen Beitrag verfügbar sind und für die TeilnehmerInnen leistbar bleiben.

Wenn Du mich aber unterstützen willst und kannst, kannst Du das gerne unter Deine Hilfe tun.

Warum ist Entwicklungsarbeit wichtig?

Alle Menschen haben ein Recht auf ein "gutes Leben" ohne Armut, Hunger und Krisen. Und auch wer eine gute Zukunft für Österreich will, muss die ganze Welt im Blick haben. Wir können nicht in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben, wenn neben uns Ungerechtigkeit und Elend herrschen. Mit den 2015 neu beschlossenen "UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung" (Agenda 2030 / Sutainable Development Goals - SDGs, siehe www.sdg.gv.at) gibt es einen Masterplan, dessen konsequente Umsetzung für mehr Gerechtigkeit auf der Welt sorgen und Lebensperspektiven für alle Menschen schaffen würde. Die Entwicklungszusammenarbeit Österreichs kann und muss dafür einen verlässlichen Beitrag leisten.

"Nur mal schnell die Welt retten"?

Fallweise werden Auslandseinsätze in den Medien als "Voluntourismus" kritisch betrachtet. In der Wortschöpfung "Voluntourismus" stecken die Begriffe "Volunteering" und "Tourismus". Damit sind insbesondere Auslandsaufenthalte gemeint, die von kommerziellen Reiseunternehmen organisiert werden, die an ihren Angeboten verdienen möchten. Dementsprechend niedrig sind die Anforderungen an Praxiserfahrung und Einsatzvorbereitung. Im Gegensatz zu solchen leider oft wenig seriösen und oftmals teuren Angeboten steht bei einem Einsatz über VOLONTARIAT bewegt die Lernerfahrung bzw. die Uneigennützigkeit des Einsatzes im Vordergrund: Du akzeptierst, dass nicht immer alles mit Geld vergolten werden muss bzw. kann und entscheidest dich für eine fundierte Vorbereitung, verpflichtende Einsatzdauer von einem Jahr. Das macht das Engagement für die ProjektpartnerInnen planbar und stellt sicher, dass Du dich intensiv mit Einsatz "Deinem" Projekt auseinandersetzt bzw. nicht nur "kurz vorbeischaust". Ein Einsatz über VOLONTARIAT bewegt ist dezidiert keine touristische Reise, was nicht heißt, dass Spaß ausgeschlossen ist.

Wer oder was ist Don Bosco?

Johannes Bosco wurde 1815 in der Nähe von Turin im italienischen Piemont geboren und 1841 zum Priester geweiht. Das Augenmerk seiner Arbeit lag auf der Betreuung und Unterstützung von heimatlosen und verwahrlosten Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 1859 gründete er den Orden der Salesianer Don Boscos und 1872 gemeinsam mit Maria Mazarello die Don Bosco Schwestern. Er starb 1888. Heute gehören die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern zu den größten katholischen Ordensgemeinschaften. Sie sind in 132 Ländern tätig. Am 31. Jänner - dem Gedenktag Don Boscos - wird von Jugend Eine Welt der "Tag der Straßenkinder" organisiert.

Mehr Informationen zu Don Bosco und seiner Pädagogik findet Ihr unter hier.

Falls Du weitere Fragen hast, die hier nicht beantwortet wurden, dann schreib mir doch einfach eine Nachricht.