Modul 1

Auf zum ersten Modul (12.10.2018 - 14.10.2018) und zum ersten gemeinsamen Wochenende mit den anderen Volontären und Volontärinnen ...

Ich bin gespannt und nervös. Mit dem Bus geht es erst einmal zum Salesianum im 3. Bezirk in Wien, wo die Seminare und mein Leben für die nächsten drei Tage statt finden wird. Viele Fragen gehen mir durch den Kopf: Welche Eindrücke werde ich bekommen? Wie ist das Haus? Welche Themen werden wir behandeln? Wie wird der Ablauf sein? Wie werden die anderen Volontäre und Volontärinnen sein? Wie ist die Unterkunft? ... Mhhh ...


Angekommen gibt es erst einmal Kaffee und Kuchen und eine erste Vorstellungsrunde: Wir stehen im Kreis und jeder sagt den eigenen Namen. Danach jubelt und feuert jeder im Kreis Stehende die genannte Person an, während er/sie selbst einmal außen um den Kreis herum läuft. Eine erste Stärkung durch die Gruppe. Danach folgen weitere Kennenlernspiele und eine erste Einführung in das Wochenende. Das große Oberthema ist: MOTIVATION. Warum sind wir hier? Warum wollen wir einen Einsatz machen? Was sind unsere Ängste und Befürchtungen? Wer oder was stärkt uns den Rücken? Was sind unsere Wünsche und Träume für das Jahr?

Gemeinsam nach vorne und nach hinten
Gemeinsam nach vorne und nach hinten
Die Sorgen in die Flamme ...
Die Sorgen in die Flamme ...

Und damit wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen, gibt es verschiedene Einheiten und Inputs. Am Ende sollen wir unsere Ängste und Befürchtungen auf einen Zettel schreiben, und auf einen anderen unsere Motivation und unsere Wünsche. Ersteres wird verbrannt, und zweiteres wird in den Himmel geschickt. Weil das Wetter so gut ist, nutzen wir dazu das Draußen und genießen die schönen Sonnenstrahlen des Herbstes während wir unsere Wünsche in den Himmel steigen lassen. Es ist spürbar, dass uns einige Themen schon sehr nahe gehen, doch das bringt uns als Gruppe schon näher zusammen.

... die Wünsche in den Himmel
... die Wünsche in den Himmel

Nach dieser ersten großen Einheit folgen nun Seminare zum Thema Einsatzfinanzierung durch Spenden und Förderungen, Einsatzdauer und Regelungen, sowie Themen zu Versicherungen und Krankheitsfälle. Wir hoffen natürlich alle, dass wir gesund und munter bleiben, aber seien wir mal ehrlich: jeder wird ab und zu mal krank, und da ist es natürlich gut zu wissen, wo man mit diesem Thema steht. Die wichtigen Blöcke "Impfungen" und "Reisemanagement" werden ebenfalls schon im ersten Modul behandelt.

Das gemeinsame Essen, der abendliche Spaziergang und die Energisers zwischen den Einheiten bringen uns immer wieder neue Energie und stärken wieder den Fokus, um die weiteren Informationen gut verarbeiten und behalten können.

Nun sind wir auch schon beim zweiten Abend angelangt, der ganz unter dem Motto "Österreich" steht. Da wir alle dieses Land und somit auch unsere Heimat für ein Jahr verlassen werden, zelebrieren wir und geben ein Hoch auf sie. Dazu gibt es natürlich österreichischen Trank und Schmaus. Gruppenaufführungen, von uns vorbereitet und vorgetragen, stellen eine Hommage und unsere Liebe an Österreich dar. Im Laufe des Abends kommen dann noch interaktive Spiele und Tanzeinlagen dazu, die den Abend nur noch lustiger machen.

Ein wunderbarer Abend mit tollen Menschen.

Dann sind wir alle zufrieden.
Dann sind wir alle zufrieden.

Am Sonntag geht es nach dem Frühstück gestärkt in den Gottesdienst, und anschließend folgen noch ein paar kleinere Einheiten und der Abschied.

Es ist doch ein wenig komisch, dass man als Gruppe in nur zwei vollen Tagen so gut und eng zusammenwachsen kann. Ich bin ein wenig traurig, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist und sich jeder ab 16Uhr wieder dem "normalen" Leben zuwenden wird.

Ich habe das erste Wochenende sehr genossen und viel gelernt. Ich bin schon sehr auf Modul 2 gespannt.